Eva Schumann (* 8. Januar 1889 in Hainichen; † 3. Februar 1973 in Freital) war eine Schriftstellerin und Übersetzerin.

Luise Eva geb. Feine heiratete 1912 in Berlin den Schriftsteller und Journalisten Wolfgang Schumann. Sie schrieb für die Dresdner Volkszeitung und übersetzte aus dem Englischen, Holländischen und Französischen. Über ihren Mann, den Herausgeber des Kunstwart, freundete sie sich mit Marianne Bruns an, die für diese Zeitschrift schrieb. Eva Schumann stand über ihren Mann zudem in enger Beziehung zum Dürerbund. Nach dem Tod ihrer Schwiegermutter, Else Avenarius, im Jahre 1932 wurde sie Besitzerin des Dürerbundhauses.

Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 emigrierte Schumann mit ihrem Mann zeitweilig. Ihr kurz zuvor erbautes Haus, Heinrich-Schütz-Straße 4, vermieteten sie an den Kammermusiker Oskar Geier. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland hielten sie sich in Berlin und dann bei Marianne Bruns in Breslau auf. Anfang 1945 kehrten sie nach Dresden zurück, bei den Bombenangriffen verloren sie ihr Zuhause in der Avenariusstraße. Die Schumanns fanden Aufnahme bei Karl Hanusch in Freital. Eva Schumann wurde später zur Ehrenbürgerin von Freital ernannt.